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2012-Jun10
2 Kommentare [Author: Gabriele Wagner Category: MSA ]

Von Dr. Helmut Fuchs

Was meint die Persönlichkeitspsychologie als eigentliche Wissenschaft der Person?

Sie stellte schon immer große und wichtige Fragen:

Warum sind wir so, wie wir sind?

Alles vererbt, gar evolutionär bedingt? – oder situativ, gesellschaftlich und kulturell? Ist unsere Persönlichkeit ein Leben lang stabil – oder kann sich jeder Mensch nachhaltig verändern?

Sind wir frei – oder determiniert? Ist jeder von uns wirklich einzigartig – oder sind wir “Gleiche unter Gleichen”?

Ein Jahrhundert lang konnte die Persönlichkeitspsychologie diese und andere existentielle Fragen nicht beantworten: viele Bruchstücke und dutzende unvereinbarer Theorien ergaben kein taugliches Modell des Menschen..
Das ist Vergangenheit.

Die Welt, in der wir leben, hat kaum noch etwas mit der Welt früherer Generationen gemein. Noch vor wenigen Jahrzehnten glich das Leben einer geruhsamen Wanderschaft. Man schlenderte in Ruhe von Lebensstation zu Lebensstation – Kindheit, Schulzeit, Ausbildung, Heirat, Familiengründung, Alter –, wusste, was in der jeweiligen Phase von einem erwartet wurde und was man selbst vom Leben und von anderen Menschen erwarten durfte.

Wer so durchs Leben pilgerte, hatte die Gewissheit, „richtig“ zu leben.

Diese Gewissheit fehlt uns heute, denn so geradlinig wie früher verläuft unser Leben längst nicht mehr. Wir gehen auf keine vorauszuplanende Wanderschaft mehr, wir unternehmen Kurztripps. Manchmal packen wir sogar unsere Koffer, ohne genau zu wissen, wohin die Reise gehen soll. Das Hauptmerkmal unseres modernen Lebens ist die permanente Veränderung. Auf nichts ist mehr Verlass, wir sind ständig aufs Neue gefordert.

Früher kannte das Leben äussere Fixpunkte. Laufbahnen zum Beispiel, in denen man sich allmählich hocharbeitete. Familientraditionen, innerhalb derer man Rollen und Berufe übernahm. Umgebungen, in denen man sein Leben lang wirkte.

Heute ist das anders. „Bleib in Bewegung, geh keine Bindungen ein und bring keine Opfer“, lauten die Werte der flexiblen Gesellschaft. Das Regime der kurzfristigen Zeit, so der Soziologe Richard Sennett, greift „Gleichheit und Kontinuität“ an.

Dies gilt auch für die in den letzten Jahren als internationaler Durchbruch gefeierte Big Five-Theorie: Ihr Postulat lebenslang stabiler Fundamente scheint im Lichte neuer Studien hinfällig geworden. Ordnung und Perspektive für das verworrene Puzzle um die Persönlichkeit könnte das visionäre Rahmenmodell “New Big Five” des Persönlichkeitspsychologen Dan McAdams bringen.

Er will die ehemalige Königsdisziplin der Psychologie wieder fit machen für ihre uneingelöste historische Mission: Psychologen und anderen Verhaltensforschern den Weg zum ganzen Menschen zu weisen.Wir halten uns an das vom amerikanischen Persönlichkeitspsychologen Dan McAdams vorgelegte Modell der “New Big Five” mit seinen fünf Dimensionen Natur und Kultur, Traits, PACs und Life Stories.

Demnach können wir unsere Mitmenschen ebenso sehr viel besser begreifen, wenn wir unsere individuelle Persönlichkeit nachhaltiger verstehen und entwickeln.

Die Früchte des sprichwörtlich ganzheitlichen Unterfangens sind verheissend: verstärktes Wohlbefinden, verbesserte Leistungs- und Schaffungsfreude und vergrößte Lebensfreude.

Wie kann jeder diese Früchte im Menschen erkennen?

Mit der MotivStrukturAnalyse MSA®hat das Expertenteam um Dr. Helmut Fuchs und Dr. Andreas Huber entscheidende Grundlagenarbeit betrieben.

Die MotivStukturAnalyse MSA® ist ein Persönlichkeitsinstrument und beruht auf der Persönlichkeits- und Motivationsforschung der letzten 10 – 15 Jahre. Sie wurde von unserem Expertenteam in Zusammenarbeit mit mehreren deutschen Universitäten im Rahmen einer wissenschaftlichen Studie mitentwickelt und berücksichtigt dabei die Arbeiten und Hypothesen namhafter Motivationspsychologen wie William McDougall, Abraham Maslow, Paul T. Costa sowie Robert R. McCrae. Dabei zeigte sich, dass es zeitüberdauernde, stabile Merkmale eines Menschen gibt. Diese stabilen Merkmale nennen wir umgangssprachlich auch Charakter, Temperament, Persönlichkeit oder innere Motivation.

Die Ausbildung zum Launologiecoach beinhaltet die Hintergründe und die praktische Arbeit mit der MotivStukturAnalyse MSA®.



 

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